Qualitäts-Werkstatt St. Gallen: Gute Begleitung von Pflegeverhältnissen – wie kann Qualität in der Begleitung für leibliche Eltern, Pflegekinder und Pflegefamilien sichergestellt werden? Ergebnisse aus der Studie Pflegekinder – next generation Palatin-Stiftung – Qualität im KindesschutzInteressengemeinschaft für Qualität im Kindesschutz

Qualitäts-Werkstatt St. Gallen: Gute Begleitung von Pflegeverhältnissen – wie kann Qualität in der Begleitung für leibliche Eltern, Pflegekinder und Pflegefamilien sichergestellt werden? Ergebnisse aus der Studie Pflegekinder – next generation Palatin-Stiftung

Qualitäts-Werkstatt St. Gallen: Gute Begleitung von Pflegeverhältnissen – wie kann Qualität in der Begleitung für leibliche Eltern, Pflegekinder und Pflegefamilien sichergestellt werden? An der Qualität-Werkstatt vom 4. Juni 2024 werden Ergebnisse aus der Studie Pflegekinder - next generation der Palatin-Stiftung aufgezeigt und diskutiert.

Qualitäts-Werkstatt in Kooperation mit der ZHAW

Platzierungen in Pflegefamilien machen einen erheblichen Anteil der Fremdplatzierungen in der Schweiz aus. Der familiäre Rahmen wird von vielen Fachpersonen geschätzt, da davon ausgegangen wird, dass in Familien idealerweise hilfreiche Beziehungen und Normalität für Kinder und ihr Aufwachsen entstehen kann.

Allerdings sind Pflegeverhältnisse in der Schweiz sehr divers in ihrer Form (Kurzzeit, Langzeit, Krisenpflege, verwandtschaftlich/ nicht verwandtschaftlich, etc.).
Und sie sind strukturell unterschiedlich ausgestattet und gerahmt: ein Teil der Pflegeverhältnisse wird eng durch DAFs begleitet und unterstützt; andere Pflegefamilien unterliegen ausschliesslich der Pflegekinderaufsicht und nutzen teilweise andere Fachpersonen, z.B. Beistandspersonen, als Ansprechpersonen für ihre Anliegen – darunter sind auch viele verwandtschaftliche Pflegefamilien.
Unklar bleibt in vielen Pflegeverhältnissen, wer mit Herkunftsfamilien arbeitet und sie begleitet in den Themen, die sich auf die Fremdplatzierung ihres Kindes beziehen.
Auch die Begleitung der Pflegekinder selbst gestaltet sich sehr heterogen – manche Pflegekinder haben eine oder sogar mehrere Ansprechpersonen im System der Fachpersonen, denen sie vertrauen können, andere Pflegekinder haben keinen oder kaum Bezug zu Fachpersonen.

Die unterschiedlichen Rahmungen von Pflegeverhältnissen werfen viele Fragen dazu auf, wie Qualität in der Begleitung für alle Beteiligten sichergestellt werden kann, unabhängig von der individuellen Rahmung und der Form des Pflegeverhältnisses.

In der Studie «Gute Begleitung von Pflegeverhältnissen», die im Kontext des von der Palatin Stiftung initiierten Projekts «Pflegekinder Next Generation» zwischen 2021 – 2023 durchgeführt wurde, wurden verschiedene Begleitpraktiken aus der Perspektive der unterschiedlichen Akteur:innen untersucht.

Im Rahmen der Qualitäts-Werkstatt sollen die zentralen Ergebnisse der Studie vorgestellt werden mit Schwerpunkten auf den Themen Begleitung von Herkunftsfamilien und Begleitung von verwandtschaftlichen Pflegeverhältnissen. Im Anschluss soll gemeinsam diskutiert und erarbeitet werden, wie eine hohe Begleitqualität sichergestellt werden kann, welche Rolle den verschiedenen Fachpersonen dabei zukommt und welche Kompetenzen erforderlich sind.

Inputgeberin

Prof. Dr. Daniela Reimer, Dozentin im Bereich Kinder- und Jugendhilfe mit Schwerpunkt auf Pflegekinder und Pflegefamilien, Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW)

Moderation

Helga Berchtold, IGQK

Zielgruppe

Die Qualitäts-Werkstatt adressiert Fachpersonen unterschiedlicher Professionen und Disziplinen des Kindesschutzes, der Kinder- und Jugendhilfe sowie weitere Interessierte.

Anmeldung

Bitte bis spätestens am 27. Mai mit untenstehendem Anmeldeformular

Kosten

keine

Interessengemeinschaft für
Qualität im Kindesschutz
St. Johanns Vorstadt 17
4056 Basel
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