kino.talk zum Dokumentarfilm «Sous la Peau» in Zürich

kino.talk zum Dokumentarfilm «Sous la Peau» in Zürich. Transgender und queere Kinder und Jugendliche: Bedürfnisse, Umgang, Begleitung und Unterstützung. Eine Qualitäts-Kultur-Veranstaltung der Interessengemeinschaft für Qualität im Kindesschutz (IGQK) und des Instituts für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich.

Kino KOSMOS, Lagerstrasse 104, 8004 Zürich

Dienstag, 25. Oktober. 2022
17.45 bis ca. 20.00 Uhr (Einlass ab 17.30 Uhr)

Transgender bezeichnet Menschen, deren Geschlechtsidentität nicht oder nicht vollständig mit dem bei Geburt anhand der äusseren Merkmale im Geburtenregister eingetragenen Geschlecht übereinstimmt oder die eine binäre Geschlechtszuordnung ablehnen. Sie können sich männlich oder weiblich sowie ausserhalb des binären Geschlechtersystem positionieren (z.B. nichtbinär, agender, genderfluid). Fragen der Geschlechtsidentität beschäftigen immer mehr Kinder und Jugendliche. Es ist höchste Zeit, darüber zu sprechen und zu lernen.

Der Genfer Dokumentarfilm «Sous la Peau» thematisiert solche Fragen der Geschlechtsidentität. Der Regisseur, Robin Harsch, begleitet drei in der Westschweiz lebende junge Transgender-Personen durch die ersten zwei Jahre ihrer durch Hormoneinnahme und Operationen eingeleiteten körperlichen Veränderung. Er fokussiert dabei nicht nur auf die Protagonist*innen, sondern bezieht – ausgehend von der Frage, wie er als Vater auf eine allfällige Geschlechtsumwandlung seines Sohnes reagieren würde – auch deren soziales Umfeld wie Eltern, Freund*innen, Schulkamerad*innen und Lehrer*innen in seine Recherche mit ein.

Auf dem Podium im Anschluss an den Film wird mit dem Regisseur, einem*r Protagonist*in des Films und Fachpersonen darüber gesprochen, was in betroffenen Kindern und Jugendlichen vorgeht, welche Bedürfnisse sie haben, wie mit der Geschlechtsidentitätssuche von Kindern und Jugendlichen umzugehen ist und wie Kinder und Jugendliche bestmöglich zu begleiten und zu unterstützen sind.

Teilnehmende des Podiums

  • Robin Harsch, Regisseur
  • Effie Alexandra Nolasco Campos, Protagonist*in des Films und Trans-Aktivist*in
  • Niolyne Bomolo, Hochschule Luzern – Soziale Arbeit, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt «Suizidversuche von LGBT-Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Schweiz»
  • Giu Schmid, Leiter*in Fachstelle trans, CHECKPOINT Zürich

Das Podium wird hauptsächlich in der Sprache Deutsch durchgeführt. Dort, wo die Podiumsteilnehmenden an sprachliche Grenzen stossen, weichen sie auf Englisch oder Französisch aus, situativ werden zusammenfassende Übersetzungen vorgenommen.

 

Tickets und Anmeldung

Tickets können bis am 24. Oktober 2022 unter folgendem Link erworben werden:

https://ema.uzh.ch/RPJNW

 

Kosten

Regulärer Preis:                                                                                  CHF 19.-

Reduzierter Preis für Betroffene und Studierende:        CHF 10.-